Der Tierschutzverein Düsseldorf hat bekanntlich seit 2019 ein Landwirtschaftsprojekt, in dem sich um das Leben von Nutztieren gekümmert wird. Ein Fass ohne Boden, aber für jedes Tier, dessen Leben wir verbessern können, lohnt sich der Aufwand. Natürlich wäre es uns als Tierschützern lieber, es gäbe überhaupt keine Nutztiere mehr – sprich, kein Tier würde nur deshalb leben, weil es gegessen oder anderweitig ausgebeutet werden soll. Leider ist das aber völlig utopisch, denn gerade der Fleischkonsum ist und bleibt hoch, egal wie gut vegane Alternativen inzwischen sind.
Wir haben deshalb beschlossen, wenigstens für bestmögliche Lebensbedingungen der Tiere zu sorgen (und trotzdem auch für vegane Ernährung zu werben). Dabei entstand das Projekt „Das Gute-Gewissen-Fleisch“, das REWE Geschäftsführer David Hegemann in seinen Läden am Gertrudisplatz und in Lierenfeld nun schon seit Monaten umsetzt. Hier werden Fleisch und Wurst von glücksatt verkauft, die nur von Schweinen aus allerbester Haltung (Premiumstufe, also noch besser als die übliche Haltungsstufe 4) stammen. Ja, auch hier haben die Tiere ein zu kurzes Leben gehabt, aber ist es nicht besser, wenn dieses kurze Leben glücklich war, als wenn es genau so kurz aber voller Leid, Schmerzen und Entbehrungen stattfand?
Die Schweine aus den Aktivställen von Gabi Mörixmann und ihren Mitstreitern haben so ein glückliches Leben. Man kann sich jederzeit davon überzeugen, zumal an der Theke von REWE Hegemann per Live-Stream Einblick in die Ställe gewährt wird.
Nun wird das Aktivstallkonzept noch „runder“: auch der Ferkellieferant hat für seine Muttersauen tief in die Tasche gegriffen und einen großartigen Stall geschaffen, in dem die Sauen nicht mehr ihr halbes Leben in engen Kastenständen verbringen müssen. Sie werden nicht mehr eingesperrt und zur Bewegungslosigkeit verdammt. Sie können frei herumlaufen, selbst entscheiden, ob sie drinnen oder draußen, im Stroh liegen oder auf kühlem Untergrund, ob sie duschen, spielen, rennen oder ruhen und mit anderen kuscheln wollen. Sie können ganz frei und mit viel Komfort ihr Leben genießen. Und das Beste: sie sind direkt bei ihren Ferkeln, können sie beschnüffeln, mit ihnen kuscheln und ihr Muttersein genießen.
Das sind Lebensbedingungen, die wir allen Nutztieren wünschen und wofür wir uns weiterhin mit aller Kraft einsetzen werden. Damit das Leid in der Nutztierhaltung endlich ein Ende findet.
