Tiervermittlung: Man darf es ihnen nicht zu leicht machen

Tiervermittlung: Man darf es ihnen nicht zu leicht machen

Hallo liebes Tierheim-Team,

wir sind es: McLaren und Skoda, die bis Ende April 2022 in eurer Obhut waren. Ihr habt euch zwar gut um uns gekümmert, in unserem neuen Zuhause fühlen wir uns aber auch ganz wohl.

Von Anfang an gab es viel zu erkunden. Und vor allem viel Frisches zum Mümmeln. Manchmal liegt aber einfach nicht unser absolutes Lieblingsessen auf dem Teller. Da hilft es nur sich aus Protest auf den Teller zu setzen und das einzufordern. Die Neuen geben sich aber schon Mühe. Wir haben mal einen Blick in den Kühlschrank erhascht – der ist ja schon immer ziemlich voll mit unserem Zeugs. Oder die beiden Moritz und Miriam sind auch Grünfutter-Fans und essen uns das sogar noch weg.

Highlight des Tages ist, wenn Miriam morgens das Gehege fegt und unsere Toiletten säubert. Meist hat sie gar nicht viel zu tun, da wir ja von Anfang an stubenrein waren. Problem ist wohl eher unsere ausgeprägte Buddelkunst. Auf jeden Fall kommt sie dann immer mit so einem Handfeger und einer Mülltüte rein. Und da man es ihr ja nicht zu leicht machen darf und sie länger bei uns bleibt, ist dann erstmal Radau angesagt. Ich – Skoda – bin dann dafür verantwortlich den Handfeger aus der Hand zu schlagen, mich draufzusetzen oder anzuknabbern. Mein Bruder McLaren – gerufen Macky – kümmert sich in der Zeit darum die Mülltüte anzuknabbern, damit der gesamte Müll beim Raustragen in der gesamten Wohnung und dem Hausflur landet.

Das Knabbern hat Macky aber auch wirklich perfektioniert. Aber Pech gehabt, wenn die so etwas wie Zewa-Rollen, Kartons, Lernsachen oder sogar eine Yogamatte rumliegen lassen. Naja ehrlicherweise wurde durch die Yogamatte der Weg in unsere Lieblingsecke versperrt – wo wir versuchen ein Loch in den Laminatboden zu buddeln und aus der man uns nicht mehr hinausbekommt. Die Matte musste halt aus dem Weg, damit wir da wieder hinkommen. Wir haben ja nicht viiiiel dran geknabbert… . Dabei lieben wir doch unsere Erbsenflocken als Leckerlis. Vor allem von Moritz, bei dem wir jetzt schon immer Männchen machen, um die Leckerlis abzusahnen. In solchen Situationen bekommen wir die leider nicht – ganz schön frech, oder? 

Dann ist da noch so ein Hund in der Wohnung. Ich – Skoda – traue dem Hund noch nicht so ganz und bleibe dann manchmal doch lieber im Gehege. Mein Bruder Macky ist da der Mutigere, den es meist gar nicht kümmert. Sie macht ja auch eigentlich nichts. Aber den Fluchttrieb bekommt man als Kaninchen dann doch nicht so schnell weg. 

Auf jeden Fall geht es uns gut und wir werden immer zutraulicher und mutiger. Mal sehen, was noch alles kommt. Wir freuen uns! 

Nochmal Danke an Euch! Ihr habt uns in gute Hände gegeben.

Mümmlergrüße von Macky und Skoda

– Kaninchenlieblinge von Moritz W., der alles in die Wege geleitet hat und seine happy Freundin Miriam W.