Eine Fahrt gen Norden

Einen spannenden Drehtag für unsere Doku-Serie über die Jagd hatten wir in der Auffangstation der Wildtierhilfe Lüneburger Heide kombiniert mit einem großartigen Einblick für unser Tierheim-Team, das aktuell selbst in großen Umbauarbeiten steckt, um in Zukunft mehr Wildtieren helfen zu können.

Wir wurden einmal über das faszinierende Grundstück geführt und konnten sehen, mit wieviel Liebe, Herzblut, jede Menge harter Arbeit wirklich eindrucksvolle Gehege und Bauten bereits entstanden und weiterhin in Arbeit sind.
Wie auch bei uns im Tierheim Düsseldorf klingelt ähnlich oft am Tag das Telefon bei der Wildtierhilfe mit vielen Fragen und Anliegen, von denen tatsächlich den meisten in irgendeiner Art und Weise geholfen werden kann. Oftmals ist aber auch Enttäuschung am anderen Ende der Leitung wahrzunehmen, dass jetzt nicht sofort jemand rausfahren kann oder eben kein Platz mehr für noch weitere Tiere wie z.B. Waschbären da ist.

Die Waschbären vor Ort übrigens, die einen Großteil der „Wildtierbevölkerung“ in der Auffangstation ausmachen, haben uns ordentlich den Kopf verdreht – was für unglaubliche Tiere. „Wie kann man so agile und clevere Tiere einfach abknallen?“ fragten wir uns am laufenden Band. Wobei diese Frage sich bei uns für jedes Tier stellt.

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, waren die Bärchen sehr neugierig, sehr zutraulich und haben sich sowohl als Voyeure, als Masseure und auch als Friseure bewiesen. 😆

Danke an Diana Erdmann, die diese Auffangstation mit wahnsinnig viel Herzblut aufgebaut hat und liebevoll leitet. Es war uns eine große Ehre, die Zeit bei euch verbringen zu dürfen und so einen tollen Einblick, sowie viele fantastische Bilder und Mitschnitte zu den ganzen wichtigen und wertigen Informationen zu bekommen.

Ein großartiger Ort für Tiere, den es zu unterstützen gilt.
Wie ihr das tun könnt?
Zum einen steht ganz oben die Aufklärungsarbeit über Wildtiere, damit erst gar nicht so viele Tiere dort landen. Oft ist keine Hilfe vom Menschen benötigt, wenn Jungtiere z.B. lediglich auf ihre Elterntiere warten wie es bei vielen Säugetieren aber vor allem jungen Ästlingen der Fall ist.

Zum anderen hilft natürlich Geld, um weiter anstehende Arbeiten angehen zu können. Ebenso ist handwerkliche und ehrenamtliche Hilfe gern gesehen.  💚🙏💪