Was sich nach und nach alles zeigt

Die Menschen wenden sich der näheren Umgebung zu, z.B. durch den Kauf regionaler Produkte. Auch super! Viele Menschen entdecken Werte für sich neu und werden nachdenklich oder kreativ. Auch sehr schön. Es geht aber leider auch anders. Tierschutzprojekte im Ausland kommen nicht voran, die deutschen Tierschützer warten verzweifelt darauf wieder aktiv zu werden und Tiere, die bei uns gewünscht werden, nach Deutschland zu holen. Was passiert mit ihnen ohne unseren Einfluss? Was passiert mit ausgesetzten und verletzten Tieren, die nicht gefunden werden? Probleme über Probleme.

Genauso wie wir uns um Kinder sorgen, die auf  ihre Familien in den Wohnungen angewiesen sind, geht es mit Haustieren. Wenn unbeherrschte Menschen ihr Nervenkostüm nicht unter Kontrolle haben geht das zu Lasten der Schwächsten. Man mag sich das nicht ausmalen.

Wir, im Tierheim, stehen allen Widrigkeiten zum Trotz in der ersten Reihe, wenn Hilfe gebraucht wird. Wir müssen viel organisieren, um die Corona-Auflagen und Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und hoffen, bald wieder normal (er) arbeiten zu können. Zum Schluss noch etwas Nettes: Unsere Ehrenamtler haben mehr Zeit als sonst, weshalb unsere Tiere beschmust und gekuschelt werden, was das Zeug hält. Verdient haben sie es!