Wettbewerb im Füchse-Töten!

Die Deutsche Jagdzeitung hat zur „Fuchswoche“ aufgerufen. Was so harmlos klingt, ist in Wirklichkeit ein Wettbewerb darüber, wer von den teilnehmenden Jägern in einem bestimmten Zeitraum die meisten Füchse tötet. Dafür gibt es dann Medaillen und Urkunden, sowie einen Sonderpreis für den „stärksten Fuchsschädel“.

Offenbar ist es den schießwütigen Jägern völlig egal, dass sie damit deutlich unter Beweis stellen, dass es tatsächlich nur um’s Töten geht. Denn dieser Wettbewerb hat mit Natur- und Artenschutz, mit „Hege und Pflege“ ja nun ganz eindeutig überhaupt nichts gemein. Stattdessen genießen diese Menschen die Herausforderung und den Nervenkitzel des Tötens unschuldiger und wehrloser Tiere. Wie widerlich!

Die Methoden der Fuchsjagd sind grausam und feige: Baujagd, bei der der Jäger keinerlei Fähigkeiten haben muss, der Fuchs aber praktisch chancenlos ist. Fallenjagd, bei der jedes Tier, das in die Falle geht, stundenlang entsetzliche Qualen erleidet, bevor es durch Kopfschuss erledigt resp. erlöst wird. Treibjagd, bei der die Füchse ebenfalls chancenlos gehetzt werden. Rund 400.000 dieser schönen und nützlichen Tiere erleiden jedes Jahr so ein Schicksal!

Nicht zu reden von den tausenden erlegter Rehe, Hirsche und anderer Wildtiere, auf die der Jäger gerne lustvoll anlegt um anschließend damit zu prahlen. Traurig, dass er offenbar sonst nichts kann, mit dem sich sein Selbstbewußtsein aufwerten lässt. Aber vor allem traurig, dass die Tiere diesem Tötungswillen hilflos und chancenlos ausgeliefert sind!

(Mehr Informationen über die Jagd finden Sie auch in unserem unten vorgestellten Buch „Die Tierschutzbande“, das Sie im Tierheim oder Buchhandel beziehen können.)